Jobs und Personal


19.12.2018 iGZ-Mitgliedsunternehmen befragte Kundenunternehmen

Arbeitskräftemangel in allen Branchen Rund die Hälfte der Unternehmen steht vor rückläufigen Bewerberzahlen – das ergab jetzt eine Umfrage des iGZ-Mitgliedsunternehmens Synergie. Auf die Frage, welche Themen die teilnehmenden Unternehmen im Personalbereich derzeit besonders beschäftigen, wurden die rückläufigen Bewerberzahlen (51 Prozent), unbesetzte Vakanzen allgemein (43 Prozent) und ein erhöhter Rekrutierungsaufwand (42 Prozent) am häufigsten genannt. Lediglich ein Fünftel der Unternehmen hat mit keiner der drei Herausforderungen zu tun. Der Arbeits- und Fachkräftemangel ist damit, so Synergie, in den Unternehmen allgegenwärtig.

Rückläufige Bewerberzahlen in nahezu allen Branchen registrierte jetzt ein iGZ-Mitgliedsunternehmen bei der Befragung seiner Kundenfirmen.

Mangel in allen Bereichen

Der Mangel zeige sich dabei quer durch alle Bereiche. Über 60 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten sei die Besetzung offener Stellen mit technischen Fachkräften schwierig gewesen.

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Die wichtigsten Regelungen zur Arbeitnehmerüberlassung

Die Arbeitnehmerüberlassung ist wie Arbeitsverhältnisse allgemein durch diverse Gesetze und eine Vielzahl außergesetzlicher Vorschriften und Anordnungen geregelt. Die wichtigsten Regelungen sind hier zum Nachlesen aufgelistet.


Tarifverträge

Für viele Branchen existieren Tarifverträge. In der Zeitarbeit kommt den iGZ-Tarifverträgen eine wichtige Rolle zu. Diese werden von der Tarifgemeinschaft Leiharbeit des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) mit den Arbeitgeberverbänden iGZ (Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen) und BAP (Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister) ausgehandelt.

Tarifwerk:

iGZ-Tarifverträge ›››

 
Daneben gibt es Branchenzuschlagstarifverträge für

Chemische Industrie ›››

Druckindustrie ›››

Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie ›››

Kali- und Steinsalzbergbau ››

Kautschukindustrie ›››

Kunststoff verarbeitende Industrie ›››

Metall- und Elektroindustrie ›››

Papier erzeugende Industrie ›››

Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitende Industrie ›››


Schienenverkehrsbereich ›››

Textil- und Bekleidungsindustrie ›››

 

Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) regelt die Beziehung zwischen dem Verleiher- und dem Entleiher-Unternehmen abschließend. Der Volltext ist:

Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ›››


Arbeitsrechtliche Neuerungen aus der Haufe Online Redaktion

Wie immer zum Jahreswechsel treten auch zum neuen Jahr 2019 und in den ersten Jahresmonaten wichtige gesetzliche Änderungen in Kraft, die die regierende Koalition auf den Weg gebracht hat. Für Betroffene (Online-Händler, Arbeitgeber, u.a.) und für Rechtsanwälte gilt es, diese Neuerungen rechtzeitig zu kennen und zu beachten. 

In der letzten Sitzung vor Jahresende hat der Bundesrat am 14.12.2018 den Weg für einige von der Koalitionsregierung vorbereitete Gesetze freigemacht, die im neuen Jahr in Kraft treten sollen. Die rechtlichen Änderungen betreffen vor allem das Arbeitsrecht, den Handel mit verpackten Waren, die KiTas, die Renten und nach einem in der letzten Sitzung des Jahres gefassten Beschluss des Kabinetts vom 19.12.2018 auch die Einwanderung.




Die Mindestlöhne steigen - Wichtig für Arbeitgeber und Arbeitnehmer:
• Zum 1.1.2019 steigt der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro und auf 9,19 Euro, zum 1.1.2020 um weitere 16 % auf 9,35 Euro.
• Zu beachten sind auch neue Branchenmindestlöhne für Maler, Gebäudereiniger, Dachdecker und für das Baugewerbe.
• Gebäudereinigern steht ab Januar 2019 ein Mindestlohn in Höhe von 10,56 Euro für Innenreinigung
• und 13,82 Euro für Glas – und  Fassadenreinigung zu,
• Dachdeckern ab 1.1.2019 ein Mindestlohn von 13,20 Euro,
• ungelernte Malern und Lackierern zum 1.5.2019 auf 10,85 Euro
• und Mitarbeitern im Baugewerbe zum 1.3.2019 zwischen 12,20 Euro für Werker
• und bis 15,20 Euro für Fachwerker.

Sämtliche Werte beziehen sich auf Westdeutschland.



www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/aktueller-mindestlohn_76_456370.html


Brückenteilzeit: Anspruch auf zeitlich begrenzte Teilzeit

Der Anspruch auf zeitlich begrenzte Teilzeitarbeit folgt aus dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Von dem neuen TzBfG profitieren allerdings nur Arbeitnehmer, deren Arbeitsvertrag nach dem 1.1.2019 abgeschlossen wird. Diese erhalten einen Rechtsanspruch auf die Umwandlung von Vollzeit in Teilzeit sowie die anschließende Rückkehr in Vollzeit unter folgenden Voraussetzungen:

• Der Arbeitgeber beschäftigt in der Regel mehr als 45 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
• das Arbeitsverhältnis besteht länger als sechs Monate,
• der Arbeitnehmer stellt einen Antrag in Textform (keine Begründung erforderlich),
• der Antrag wird mindestens drei Monate vor Beginn der gewünschten Verringerung gestellt.
• Es stehen keine betrieblichen Gründe, die die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigen, entgegen.

www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/gesetz-zur-befristeten-teilzeit_76_413146.html


Priorität für Teilzeitkräfte, die aufstocken wollen

Schon nach der bisherigen Rechtslage mussten Arbeitgeber bei der Besetzung freier Stellen Teilzeitkräfte bevorzugen, die länger arbeiten wollen, dies allerdings nur, wenn keine dringenden betrieblichen Gründe oder Arbeitszeitwünsche anderer Teilzeitbeschäftigter entgegenstehen. Für das Vorliegen dieser Voraussetzungen trägt schon bisher der Arbeitgeber die Darlegungs- und Beweislast.

Hinweis: Für Mittelständler mit 45-200 Angestellten gilt eine Sonderregelung. Sie müssen nur einem von 15 Mitarbeitern das Rückkehrrecht in Vollzeit einräumen.

www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/teilzeit-29-anspruch-der-teilzeitkraft-auf-verlaengerung-der-arbeitszeit-vorrangige-beruecksichtigung-bei-spaeterer-stellenbesetzung_idesk_PI13994_HI1436988.html


Qualifizierungschancengesetz

Die Weiterbildung in den Betrieben wird im künftigen Jahr besser gefördert. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten ab dem 1.1.2019 höhere Zuschüsse für Fortbildungskosten. Größere Unternehmen werden finanziell unterstützt, wenn sie in höherem Ausmaß als bisher in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter investieren. Es geht insbesondere darum, Bewerber und Beschäftigte fit zu machen, für die Digitalisierung und Automatisierung.

Bessere Förderung von Weiterbildungen gibt es durch die Arbeitsagentur zur Vorbereitung auf den digitalen Wandel. Der Bezug von Arbeitslosengeld eins wird einfacher. Bisher mussten Arbeitnehmer in einem Zeitraum von 24 Monaten mindestens zwölf Monate Beiträge bezahlt haben, künftig sind es in einem Zeitraum von 30 Monaten zwölf Beitragsmonate.

www.haufe.de/personal/hr-management/qualifizierungschancengesetz_80_477386.html


Beitrag für Arbeitslosenversicherung wird niedriger

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung wird durch Anpassung des § 341 SGB III ab 2019 dauerhaft auf 2,6 % gesenkt.
• Per Rechtsverordnung tritt befristet bis 2022 eine weitere Senkung um 0,1 Prozentpunkte in Kraft.
• Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt ab 1.1.2019 demnach zunächst von 3,0 % auf 2,5 %, d.h. Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden um jeweils 0,25 % entlastet.
• Ab dem 1.1.2023 steigt der Beitragssatz dann wieder auf 2,6 %.

www.haufe.de/personal/entgelt/arbeitslosenversicherungsbeitrag_78_457964.html
 

Die Pflegeversicherung wird teurer

Die Beiträge zur Pflegeversicherung steigen nach dem Pflegeversicherungsbeitragsanpassungsgesetz (BSAG) auf 3,05 % Prozentpunkte (für Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 0,25 % Erhöhung). Die Pflege soll besser werden und der Pflegeberuf attraktiver.

www.haufe.de/sozialwesen/versicherungen-beitraege/pflegeversicherungsbeitrag-2019_240_455110.html


Besserstellung der Midi-Jobber

Die Midi-Jobs werden ausgeweitet. Die Höchstgrenze für reduzierte Sozialversicherungsbeiträge wird von 850 Euro auf 1.300 Euro angehoben. Hiervon profitiert allerdings nur der Arbeitnehmer, die Beiträge der Arbeitgeber bleiben unverändert. Wichtig: Midi-Jobber erhalten die gleichen Rentenansprüche, als wenn sie den vollen Arbeitnehmeranteil in die Rentenversicherung eingezahlt hätten.

www.haufe.de/thema/midijob/


Änderungen in der betrieblichen Altersversorgung ab 2019

Ab 2019 werden für Arbeitgeber die bisher häufig freiwillig gezahlten Zuschüsse zur betrieblichen Altersversorgung Pflicht,
• wenn Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung ihrer Mitarbeiter zugunsten einer Betriebsrente Sozialversicherungsbeiträge einsparen.
• Der Zuschuss beträgt 15 % der Sparbetrages, wenn die Arbeitnehmer durch Umwandlung einen Teils ihres Gehalts in einen Fonds, in eine Pensionskasse oder in eine Direktversicherung einzahlen. Wichtig: Diese Verpflichtung gilt nur für Neuzusagen ab dem 1.1.2019, erst ab 2022 für alle bestehenden Verträge. Durch Tarifverträge kann im Übrigen von dieser Regelung abgewichen werden.

www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/betriebsrentenstaerkungsgesetz-tarifrente-ohne-garantien_76_413220.html





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