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Erneuter Verbundeinsatz in Billbrook: zahlreiche Verstöße festgestellt
In Billbrook hat es erneut einen Einsatz des Zolls zusammen mit dem Landesbetrieb Verkehr (LBV), Einsatzkräften der Polizeikommissariate 41 und 42 und dem Bezirksamt Hamburg-Mitte gegeben.
Fünf Stunden lag dauerte die Überprüfung im Porgesring in Billbrook mit dem Ziel, Schrottfahrzeuge, die illegal abgestellt worden sind, zu sichten und Kontrollen von Gewerbebetrieben durchzuführen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Feststellung und Beseitigung von nicht zugelassenen und ordnungswidrig abgestellten Fahrzeugen und der Überprüfung möglicher Verstöße in ansässigen Betrieben.
Im Rahmen der Kontrolle stellte der Zoll bei zwei Betrieben jeweils eine Person fest, die unter Verdacht steht ,dort Schwarzarbeit zu leisten. Weitere Ermittlungen sollen diesen Verdacht genauer überprüfen. Eine weitere Person ohne Ausweisdokumente wurde zur Identitätsfeststellung zur Bundespolizei gebracht.
Zudem kontrollierten die Polizei und das Bezirksamt insgesamt 56 Fahrzeuge, die illegal abgestellt worden waren – dabei konnten zahlreiche zulassungsrechtliche Verstöße festgestellt werden. Sieben Fahrzeuge wurden unmittelbar abgeschleppt, für weitere 17 Fahrzeuge leitete das Bezirksamt Abschleppmaßnahmen ein.
Der LBV war erstmals an einem Verbundeinsatz beteiligt. Mithilfe der erweiterten Abfragemöglichkeiten für ausländische Fahrzeuge konnten entscheidende Erkenntnisse zum Status der Pkw gewonnen werden, die nun weitere Maßnahmen ermöglichen. In zwei Fällen wurden Verstöße gegen die Nutzung roter Kennzeichen festgestellt und diese eingezogen, bei einem anderen Betrieb wurden elf Schrottfahrzeuge mit finnischen Kennzeichen aufgespürt, die nicht zugelassen waren.
Die Polizei leiteten insgesamt drei Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauchs ein.
Die Verbundeinsätze sollen mehrere Institutionen zusammenbringen, um größere Handlungsmöglichkeiten zu bekommen. gr





