Sicherheit in und um Billbrook


Haroun GmbH & Co. KG – Sicherheit weltweit

Vor über 30 Jahren begann der gebürtige Palästinenser Mohammad Haroun seine Karriere als Sicherheitsexperte in Hamburg Billbrook. Inzwischen ist er international gefragt und ohne ihn wäre nicht nur Billbrook sondern auch der Golfstaat Dubai heute weniger sicher. Haroun organisiert und plant Sicherheitssysteme und berät seine Kunden im klassischen Objekt- und Personenschutz. Die Haroun GmbH & Co. KG berädt und installiert Alarm- und Sicherungsanlagen in Billbrook und im Großraum Hamburg. In seiner rund um die Uhr besetzten Zentrale in Billbrook laufen alle Daten zusammen. In Dubai ist Haroun mit der Security Advisoriy Services (SAS) ein begehrter Berater. Mit seinen Analysen zu  unterschiedlichen Sicherheitsfeldern definiert SAS die Qualität individueller Sicherheits- und Überwachungssysteme neu. Im Mittleren Osten bekannte Organisationen vertrauen ihm ebenso wie Privatpersonen, mittelständische Firmen, multinationale Unternehmen, Banken, Behörden und internationale Flughäfen aus Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten. SAS ist eines von drei Consulting-Unternehmen, die von der Dubai Police Authority zertifiziert sind. Ausserdem hat SAS den Dubai-Police Award ‚Goldene Palme’ für seine Konzeptarbeit in UAE erhalten. Die Firma arbeitet nach VdS-Standards. Der VdS ist ein Unternehmen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) und zertifiziert Sicherheitsprodukte und Leistungen nach deutschen und europäischen Normen und Richtlinien

Interview mit Mohammad Haroun von Security Advisory Services in Dubai

in der Fachzeitschrift Euro-Security (gekürzt):

ES/MES: Ihre Referenzliste liest sich wie das Who’s who eines Industrie- oder Dienstleistungsführers. Mit Ihrem Team können Sie sicher individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden eingehen. Worin sehen Sie das Besondere an Ihrem Service? Und wie evaluieren Sie die Ansprüche Ihrer Kunden?
Haroun:
Ich betrachte ein Objekt immer aus zwei Brillen: aus der Sicht des Täters und aus der Sicht des Sicherheitsberaters, der das Risiko des Objektes einschätzt, um ein individuelles Sicherheitskonzept für den Kunden zu entwickeln. Ein Einkaufszentrum zum Beispiel hat ganz andere Risiken als eine Bank.

ES/MES: Ihr Team zeichnet sich durch Integrationskompetenz aus. Welche Rolle spielt für Sie die Leitstelle?
Haroun:
Die Notrufzentrale ist ein wichtiges Bindeglied in der Kette der Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Ohne eine professionell aufgestellte Leitstelle können keine geeigneten und zeitnahen Maßnahmen erfolgen, kann kein Einsatz geleitet werden. Das Zusammenspiel von Technik und ausgebildeten Fachkräften, wie es die Normen regeln, ist ein unerlässliches Muss für eine koordinierte Überwachung bzw. einen geregelten Einsatz.

 
ES/MES: SAS ist eines der Unternehmern in Dubai, die ihre Beratungsservices von der Dubai Police haben zertifizieren lassen. Können Sie kurz skizzieren, welche Vorteile Kunden haben, die ein Sicherheitsproblem mit einem effektiven Sicherheitssystem aus Ihrem Hause lösen?
Haroun: Durch jahrzehntelange Erfahrung und entsprechendes Know-how bin ich mit meinem Team in der Lage, kundenspezifisch die optimale Lösung anzubieten. In Dubai zum Beispiel wurden die Sicherheitskonzepte für alle Banken inklusive ihrer Filialen in Zusammenarbeit mit der Polizei entwickelt. Darüber hinaus betreue ich zahlreiche namhafte Kunden mit Luxus-Marken – wie zum Beispiel Louis Vuitton, Chanel, Rolex, Graf, Armani, Tiffany. Die Zertifizierung durch die Polizei von Dubai stellt für meine Kunden letztendlich ein Qualitätssiegel dar.
 
ES/MES: Da Sie meist integrale Konzeptionen anbieten, arbeiten Sie mit einer Reihe von Herstellern zusammen. Können Sie uns Technologiepartner nennen?
Haroun: Da die Bedürfnisse jedes Kunden sehr individuell sind, arbeite ich mit mehreren Herstellerfirmen zusammen, die jeweils unterschiedliche gute Produkte anbieten. Bestimmte Produkte hervorzuheben, wäre fehl am Platz. Eine große Rolle spielen derzeit unter anderem die Themen IP, Glasfaser, digitale Lösungen sowie Security-Management-Software. Spezialisiert habe ich mich auf den Bereich Security, also auf Video- und Alarmtechnik.
 
ES/MES: Von der Branche weitgehend unbeachtet wurde vom Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) die neue EN 50518 als 3-teiliger Normenentwurf für Alarmempfangszentralen (AES) erarbeitet. Die drei Teile sind ähnlich wie die in Deutschland bekannte VdS-Richtlinie 2153 aufgebaut. Wie schätzen Sie diese Normen für Ihre Arbeit ein?
Haroun: Ich halte nicht viel von der EU-weiten Einführung der neuen EN 50518. Bedenken Sie, dass auch Länder, die die finanziellen Mittel gar nicht zur Verfügung haben, alle Anforderungen dieser neuen Norm zu erfüllen haben.
 
ES/MES: Wo sehen Sie die Zukunft der Sicherheitstechnik ?
Haroun: Die drei Hauptsäulen der Sicherheitstechnik sehe ich in den Bereichen Videotechnik, Alarmtechnik und Zutrittskontrolltechnik. Ich setze ausschließlich auf qualitativ hochwertige Produkte, die von qualifizierten Fachkräften installiert werden. Dafür stehe ich mit meinem Namen und meiner Erfahrung. Billigprodukte werden sich auf Dauer bei Kunden mit echten Sicherheitsbedürfnissen nicht durchsetzen, da die Ausfall- und Fehlerquote letztendlich zu größeren Schäden führt als die Investition in zuverlässige Technologie und fundiertes Know-how.
 

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